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Die Hochelfen - ehemals Silberblüter genannt - waren seit dem zweiten Zeitalter die größte Kultur Aienas. Ihr Reich war der Kontinent Vaschur. Innerhalb ihrer Grenzen errichteten sie eine Zivilisation, die mit keiner anderen vergleichbar ist. Ihr Reichtum war unermesslich. Aufgrund der günstigen Lage wurden sie mit fruchtbaren Boden, Berge voll Edelsteine, Seen aus Salz und langen Sommern gesegnet. Viele Städte wurden größer und reicher als jede andere Metropole der heutigen Zeit. Die Hauptstadt Vagenni wurde größtenteils aus reinem Marmor und Silber errichtet.

Auch ihr enormes Verständnis für Sprache und Staatskunst verhalf ihnen zu einem erfolgreichen System. Zwar wurde jeder Hochelfen in eine Kaste geboren, doch gab es kaum Armut, selbst in den niederen Schichten. Das lag zu einem an einer großzügigen Sozialpolitik und an den Überfluss an Nahrung.

Ende des dritten Zeitalters begannen die Hochelfen mit der Kolonisierung der anderen Kontinente. Doch schon wenige Jahre danach wurde ihre Heimat durch eine verheerendes Naturkatastrophe zerstört. Zehntausende flohen auf die Nachbarinsel Aarluu, wo sie bis heute leben.